Regionalstrategie Demografischer Wandel

Allgemeine Entwicklungen und Herausforderungen im Bereich Versorgung

Wenn es um die Dimensionierung und Sicherung der Versorgungsinfrastruktur für die Bevölkerung geht, spielen Einzugsbereiche, Erreichbarkeiten, Mindest-Bevölkerungszahlen, Versorgungsdichten etc. eine maßgebliche Rolle. Ändern sich im demografischen Wandel nun die Bevölkerungszahl, -struktur und -verteilung, entstehen gleichzeitig neue Anforderungen an die Versorgungsinfrastruktur.

Besondere Herausforderung entstehen in der Metropolregion Rhein-Neckar zudem dadurch, dass die verschiedenen Teilräume sich ganz unterschiedlichen Entwicklungen gegenüber sehen. Während in manchen Randlagen beispielsweise Kapazitäten in Schulen und Kindertagesstätten abgebaut oder einer anderen Nutzung zugeführt werden müssen, zeichnet sich umgekehrt und gleichzeitig in manchen zentralen und zuzugsstarken Gebieten Nachholbedarf bei der vorzuhaltenden Infrastruktur ab. Dies fordert die regionalen Akteure insofern, als trotz der unterschiedlichen Entwicklungen in allen Teilräumen eine adäquate und zukunftssichere Versorgung gewährleistet werden soll.

Auf dieser Internetseite sollen zunächst beispielhaft einige wichtige Bereiche des Themenfeldes Versorgung herausgehoben werden, an denen die Herausforderungen und Chancen des demografischen Wandels in der Metropolregion Rhein-Neckar dargestellt werden. Dies sind:

  • Nahversorgung und Einzelhandel
  • Internet und DSL-Infrastruktur
  • Technische Infrastruktur / Ver- und Entsorgung
  • Betreuungs- und Bildungsinfrastruktur (vgl. hierzu auch das Themenfeld Bildung)
  • Gesundheit und Pflege 

Das Themenfeld "Versorgung" ist sehr umfassend und berührt bzw. überlappt sich mit vielen anderen Themenfeldern wie Wohnen, Bildung, in Gemeinschaft leben etc. Dabei können über die oben genannten Themen hinaus die folgenden Gebiete zur "Versorgung"gerechnet werden:

  • Dienstleistungsangebote
  • Soziale Sicherheit und Grundversorgung in den Kommunen
  • Soziale Infrastruktur: Kinder und Jugendliche
  • Neue Dienstleistungen
  • Entwicklung und Angebot neuer Produkte

Empfehlungen

Gerade im Bereich Versorgung ist es notwendig, die demografische Veränderung zu beobachten und zu prognostizieren und dabei die räumliche Verortung, also die Frage von Lage und Erreichbarkeit bzw. Zugänglichkeit von Angeboten für die verschiedenen Bevölkerungs- oder Altersschichten, stark zu berücksichtigen. Ganz deutlich wird dies bei den Tagesbetreuungsplätzen für Kinder, bei der Nahversorgung im Einzelhandel und bei der ärztlichen Versorgung. Daher ist zu empfehlen,

  • durch Bilanzierung von Angebot und Nachfrage frühzeitig den Handlungsbedarf für die Kommunen zu erörtern,
  • kleinräumige Beobachtungssysteme (Monitoring) zu erstellen und
  • integrierte Konzepte zu entwickeln, um auch in Zukunft die Versorgung einer in Zahl und Zusammensetzung veränderten Bevölkerung zu gewährleisten.

Kontakt

Themenkoordinator
Volker Adam
Volker Adam
  • Stadtverwaltung Ludwigshafen 
  • Themenkoordinator "Versorgung"
  • Mitglied des Lenkungskreises
  • Telefon 0621 504-2201

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Good Practice

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Weitere Informationen

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